Advocatio Rechtsanwälte in München
Text drucken14.07.2005

Nachlieferung im Handelskauf

Macht der Käufer nach berechtigter Mängelrüge eine Nachlieferung geltend, muss die nachzuliefernde Ware einwandfrei sein und der nach dem Kaufvertrag geschuldeten Qualität entsprechen. Es genügt nicht, dass die Nachlieferung lediglich den bislang gerügten Mangel nicht mehr aufweist. Erfolgt die Nachlieferung nicht mangelfrei, muss der Käufer eines Handelskaufs dies jedoch erneut nach Maßgabe des § 377 HGB rügen. Die Übersendung eines Musterstücks kann unter bestimmten Umständen dem Zweck dienen, bereits im Hinblick auf dieses Musterstück die Untersuchungs- und Rügepflicht nach § 377 HGB auszulösen. In einem solchen Fall können Mängel, die bereits das Musterstück hatte und die nicht gerügt wurden, später in Bezug auf die eigentliche Ware nicht mehr geltend gemacht werden. So das OLG Düsseldorf in einem Urteil vom 26.11.2004 - 16 U 45/04



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