Die Beendigung der Testamentsvollstreckung

Die Beendigung der Testamentsvollstreckung tritt grundsätzlich mit Erledigung aller Testamentsvollstreckeraufgaben oder dem Fehlen einer Möglichkeit ein, einen Testamentsvollstrecker als Nachfolger zu bestellen. Hiervon zu unterscheiden ist die (bloße) Beendigung des konkreten Testamentsvollstreckeramtes, die im Wesentlichen in den §§ 2225 bis 2227 BGB für die Fälle des Todes, Kündigung oder Entlassung des Testamentsvollstreckers geregelt ist. Eine vom Nachlassgericht gemäß § 2227 BGB ausgesprochene Entlassung des Testamentsvollstreckers führt nur ausnahmsweise dazu, dass die Testamentsvollstreckung als solche wegfällt.