Advocatio Rechtsanwälte in München
Text drucken14.12.2013
Kündigung Schwangerschaft AGG

AGG Entschädigung bei Kündigung trotz Schwangerschaft

Die Klägerin war schwanger und es wurde ein Beschäftigungsverbot aus medizinischen Gründen ausgesprochen. Die Arbeitgeberin forderte die Klägerin auf, dieses Beschäftigungsverbot zu missachten. Diesem Verlangen widersetzte sich die Klägerin. Nachdem die Leibesfrucht abgestorben war, teilte die Klägerin der Arbeitgeberin mit, dass sie sich einem medizinischen Eingriff unterziehen müsse und nach der Genesung nicht mehr einem Beschäftigungsverbot unterliege. Während der Zeit des Krankenhausaufenthalts sprach die Arbeitgeberin die Kündigung aus, die die Klägerin nach Rückkehr aus dem Krankenhaus im Briefkasten vorfand. In dieser besonderen Fallgestaltung nahm das BAG, Urteil vom 12.12.2013 - 8 AZR 838/12 einen Entschädigungsanspruch wegen dem Benachteiligungsverbot zum Nachteil Schwangerer an und verurteilte die Arbeitgeberin zu einem Entschädigungsanspruch in Höhe von EUR 3.000.

Mitgeteilt von Manfred Hacker, Fachanwalt für Arbeitsrecht, München




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