Advocatio Rechtsanwälte in München
Text drucken28.09.2013

Abgrenzung Arbeits- und Werkvertrag

Das Bundesarbeitsgericht bestätigt seine Rechtsprechung, dass es nicht auf die Bezeichnung des Vertrages ankommt, sondern bei Zweifel auf die tatsächliche Handhabung. Der Kläger war seit 2005 aufgrund von zehn als Werkvertrag bezeichneten Verträgen tätig, zuletzt im Rahmen eines EDV-Projekts. Die Tätigkeit konnte nur in den Räumen der Beklgaten erbracht werden. Der Kläger arbeitete regelmäßig von 07.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Bereits die Gestaltung des Vertrages liese erkennen, dass entgegen § 631 BGB es nicht auf einen Erfolg ankäme, so die Richter. Unter Gesamtwürdigung aller Umstände sei in dem vorliegenden konkreten Einzelfall von einem Arbeitsverhältnis auszugehen (BAG - 10 AZR 282/12, Urteil vom 25.09.2013).

Mitgeteilt von Manfred Hacker, Fachanwalt für Arbeitsrecht, München 




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