Advocatio Rechtsanwälte in München
Text drucken25.09.2012

Entzug der Fahrerlaubnis bei Gewalttaten

Auch außerhalb des Straßenverkehrs ausgeübte Gewalttaten können den Rückschluss zulassen, dass ein Fahrerlaubnisinhaber zur Teilnahme am Straßenverkehr nicht geeignet ist. Die Fahrerlaubnisbehörde hatte dem Fahrerlaubnisinhaber, der bisher nicht straßenverkehrsrechtlich auffällig war, die Fahrerlaubnis aufgrund von mehreren Straftaten mit erhöhtem Gewaltpotential entzogen. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, Urteil vom 12.09.2012 - 7 L 896/12, bestätigt dies, da von dem Antragsteller seit seinem 15. Lebensjahr immer wieder ein hohes Aggressionspotential, auch unter Alkoholeinfluss, ausging und eine Besserung nicht anzunehmen sei. Damit sei zu erwarten, dass er auch im Straßenverkehr nicht hinreichend angepasst und an den Regeln orientiert sich verhalte.




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