Advocatio Rechtsanwälte in München
Text drucken01.02.2007

Keine Vergleichbarkeit iSd. Sozialauswahl durch Änderungskündigung oder Einigung

Der Kreis von Arbeitnehmern, der in eine nach § 1 III KSchG vorzunehmende Sozialauswahl einzubeziehen ist, bestimmt sich nach ihrer Vergleichbarkeit. Vergleichbar sind nur Arbeitnehmer, die der Arbeitgeber einseitig um- oder versetzen kann. Eine Vergleichbarkeit kann nach der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (Urteil vom 18.10.2006 - 2 AZR 676/05) nicht dadurch erreicht werden, dass der Arbeitsvertrag eines betroffenen Arbeitnehmers anlässlich eines betrieblichen Ereignisses einvernehmlich oder durch Änderungskündigung entsprechend geändert wird.



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