Advocatio Rechtsanwälte in München
Text drucken09.11.2006

Ersuchen an das Nachlassgericht, einen Testamentsvollstrecker zu ernennen.

Beim Wegfall eines zunächst vom Erben selbst angeordneten Testamentsvollstreckers ist stets zu prüfen, ob die Verfügung von Todes wegen in ihrer Gesamtheit den Willen des Erblassers erkennen lässt, dass die Anordnung der Testamentsvollstreckung trotzdem fortdauern soll. In einem solchen Fall ist von einem Ersuchen an das Nachlassgericht im Sinne des § 2200 Abs. 1 BGB auszugehen, einen Ersatz-Testamentsvollstrecker zu benennen. So das OLG Zweibrücken, Beschluss vom 16.03.2006. Das OLG Zweibrücken bestätigt in diesem Beschluss die ständige Rechtsprechung dahingehend, dass an das „Ersuchen“ im Sinne des § 2200 Abs. 1 BGB keine strengen Anforderungen zu stellen sind.



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