Advocatio Rechtsanwälte in München
Text drucken25.05.2006

Darlegungslast der Leiharbeitsfirma bei betriebsbedingter Kündigung

Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG, Urt. v. 18.05.2006 - 2 AZR 412/05) müssen Leiharbeitsfirmen bei betriebsbedingten Kündigungen nach zeitlichem Auslauf eines Auftrags das Fehlen anderer Einsatzmöglichkeiten für den gekündigten Arbeitnehmer nachweisen. Ein Hinweis allein, dass keine Anschlussaufträge vorliegen, reicht dafür nicht aus. Vilemehr müssen greifbare Anhaltspunkte für die Annahme eines dauerhaft gesunkenen Beschäftigungsvolumens dargelegt werden, so dass zukünftig das Bedürfnis für eine Weiterbeschäftigung des Arbeitnehmers weggefallen ist.



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