Advocatio Rechtsanwälte in München
Text drucken21.11.2005

Umdeutung eines gemeinschaftlichen Testamentes von Nichtehegatten

Ein gemeinschaftliches Testament kann gem. § 2265 BGB nur von Ehegatten errichtet werden. Ein von Nichtehegatten errichtetes gemeinschaftliches Testament ist als solches unwirksam. Es kann jedoch im Wege der Umdeutung als wirksames Einzeltestament ausgelegt werden. Auch im Hinblick auf eine gewollte Wechselbezüglichkeit einer Vor- und Nacherbenregelung ist dies möglich, wenn die Annahme der Wechselbezüglichkeit sich aus dem Willen der Testierenden ergibt. So das OLG Braunschweig, Beschluss vom 21. 4. 2005 - 2 W 225/04.



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